Ein lebendiges Konzept zum Schutz von Mensch, Tier und Pflanze lässt sich nur verwirklichen, wenn die entsprechenden wissenschaftlichen Grundlagen vorhanden sind und die Umsetzung in die Praxis funktioniert. 



Forschung ist der Motor für neue Erkenntnisse und Voraussetzung für die Entwicklung von neuen Produkten und damit für Beratung, Anwendung und Verkauf. Von der Firma Temmen GmbH werden ständig neue Produkte und Methoden und innovative Präparate auf Naturstoffbasis für die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze erarbeitet und entwickelt. Einige Produkte befinden sich bereits auf dem Markt, andere in der Zulassung bzw. noch in der Entwicklung. Der Vertrieb erfolgt vorrangig über Partnerfirmen, Großhandel und Handel. 

Ein Schwerpunkt der Forschungsaktivitäten liegt in der Suche nach Resistenzursachen von Pflanzen und Säugern gegenüber Krankheiten.
Bereits vor einigen Jahren wurde von Dr. K.-H. Temmen ein Resistenzmechanismus gegenüber Echten Mehltaupilzen entdeckt, der auf einer unterschiedlich schnellen Entwicklung embryonaler Zellen in anfälligen und resistenten Pflanzen beruht (siehe Anlage), wobei neben genetisch fixierten Eigenschaften und Umwelteinflüssen gewisse Zellwachstumsregulatoren eine wesentliche Rolle spielen. Ähnliche Beobachtungen wurden beim Pflanzenkrebs gemacht, welcher durch ein Bakterium ebenfalls in jungen Zellen hervorgerufen wird. Es ist bekannt, dass bei Säugern bestimmte Mikroorganismen wie z.B. Viren, Bakterien ebenfalls eine wesentliche Bedeutung für die Krebsentstehung haben. Auch hierbei wird das Zellstadium für eine Auslösung einer Tumorerkrankung als ausschlaggebend angesehen (siehe Anlage).

So können sich Viren zwar in allen Knochenmarkszellen vermehren, jedoch nur in unreifen Knochenmarkszellen eine leukämische Transformation auslösen. Die Bedeutung des Zellstadiums wird dadurch verdeutlicht, dass man beispielsweise in hochspezialisierten Zellen wie Muskelzellen sowie Zellen mit kurzer Lebensdauer wie Dünndarmepithel praktisch keinen Krebs findet, da diese Zellen aufgrund der kurzen Entwicklungsdauer das anfällige Stadium schnell durchlaufen und dann absterben. Der Zusammenhang zwischen Krebs und Alter kann dadurch erklärt werden, dass mit dem Alterungsprozess des Individuums der Alterungsprozess der Zellen verlangsamt wird, so dass einige wenige, genug jedoch um ein Karzinom zu verursachen, der anfälligen Phase nicht entkommen können und deshalb dem Krebs zum Opfer fallen. Der Einfluss von Umweltfaktoren auf die Zellentwicklung kann vielfältig sein. Ob z.B. die Ernährung einen Einfluss auf die Zellentwicklung von Säugern und damit auf die Anfälligkeit gegenüber Mikroorganismen hat, konnte bislang nicht nachgewiesen werden.
Bei Pflanzen wurde hingegen festgestellt, dass mit einseitig hohen Stickstoffgaben die Zellentwicklung verlangsamt und die Anfälligkeit besonders gegenüber Pilzkrankheiten erhöht wird. Eine ähnliche Wirkung wurde mit einigen Wachstumsregulatoren, zu denen als Hauptvertreter die Auxine zählen, in Versuchen nachgewiesen.
 

Bevor neue Produkte auf den Markt kommen, werden sie im Zulassungsverfahren strengen Tests und sehr umfangreichen behördlichen Untersuchungen unterzogen. Die Produkte für den Agrarbereich sind nicht nur für den integrierten Pflanzenschutz, sondern auch für den biologischen Pflanzenschutz bzw. den Ökologischen Landbau geeignet. Der Ökologische Landbau ist eine relativ neue Form einer umweltschonenden Landbewirtschaftung. Entgegen der weitverbreiteten Meinung beinhaltet er wesentlich mehr als nur das Weglassen von synthetischen Betriebsmitteln.

Im Vordergrund stehen die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit und die Bodenpflege. Im Versuchsgut Rittergut Temmen, im Ort Temmen in Brandenburg, werden biologische Produkte im Ökologischen Landbau und im Bereich Tiergesundheit eingesetzt und in der Praxis auf ihre Zuverlässigkeit getestet.

 

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